Zwei Wochen – drei Inseln & das Spiel der Elemente 😊
Die Azoren sind ein Ort, der einen immer wieder überrascht. Unsere Reise im Mai 2025 war geprägt von kleinen und grossen Entdeckungen, die uns oft direkt am Himmel begegneten. Dass der Archipel mitten im Atlantik als „Wetterküche Europas“ gilt, haben wir hautnah gespürt: Zwischen milden 18°C und sommerlichen 25°C erlebten wir bei einer Luftfeuchtigkeit von rund 80 % einen faszinierenden Wechsel aus Wind, Schatten, Sonne und Regen. Es ist genau dieser Mix, der die Inseln in ein so tiefes Grün taucht, dass sie heute zu den nachhaltigsten Naturparadiesen weltweit zählen.
Was uns besonders in Erinnerung bleibt, sind die Menschen und die unglaubliche Leichtigkeit beim Wandern. Auf São Miguel spazierten wir durch die einzigen Teeplantagen Europas, bevor uns die Route nach Pico führte. Dort wanderten wir durch die bizarren, von der UNESCO geschützten Weinbau-Steinmauern, die sich wie ein schwarzes Netz über das Lavagestein am Fusse des 2.351 Meter hohen Vulkans legen. Den Abschluss bildete Faial, wo wir im legendären Hafen von Horta das maritime Flair aufsaugten und kurz darauf am Vulkan Capelinhos in einer aschegrauen Mondlandschaft standen, die erst vor wenigen Jahrzehnten aus dem Meer aufstieg.
Es war eine Reise durch ein Land voller Licht und Schatten, das sich seine wunderbare Natürlichkeit bewahrt hat – eine Welt, die uns mit ihrer friedlichen Energie tief beeindruckt hat.